Einleitung

Die Krise wird tiefer, die Suche nach Wegen aus der Krise verwandelt sich in die Suche nach Alternativen zum herrschenden System.

Der Kollaps des monetären Systems nach der Chicago School Doktrin scheint unabwendbar. Eine Degradation des bestehenden Gesellschaftszusammenhang droht. Wenn die monetäre Krise den Staat zu radikalen Mittelkürzungen zwingt, steht der soziale Frieden zur Disposition. Da wird kein Keynesianismus abfedern können. Auch wenn unsere Funktionseliten wenig Sympathie für die unteren Drittel der Gesellschaft empfinden, kann ihnen die Gefahr nicht gleichgültig sein. Zu befürchten sind die Installation eines repressiven alles sehenden, hörenden, analysierenden Kontrollstaates, der allein durch Gewalt den sozialen Frieden sichert. Oder aber Afrika ist bald überall.

Auf der anderen Seite lauern die Folgen von Erderwärmung, Ressourcenerschöpfung, Umweltverschmutzung.

Der Bürger ist einem ununterbrochenem Trommelfeuer von schlechten Nachrichten ausgesetzt. Doch er kann nichts machen, eigentlich sogar weniger als nichts. Denn er weiß inzwischen, dass es seine Handlungen als Konsument sind die in die endlose Krise führen. Die meisten Menschen würden wohl gerne etwas ändern an diesem Zustand, jedoch wird deutlich, dass auch die gewählten Volksvertreter schon längst nicht mehr wissen wie es für uns alle weitergehen kann.

 

Für die Finanzkrise kann es wohl nur den Weg zurück zu einer neuen Wertbestimmung geben. Die Kredite werden gegeneinander aufgelöst und Verluste abgeschrieben. Jedoch ist die Währung dann wertlos, inflationiert und deflationiert zur gleichen Zeit.

Die große Fähigkeit des Marktsystems ist doch seine Anpassungsfähigkeit, jedoch benötigt es auch etwas um sich daran anzupassen. Allerdings ist inzwischen die gesamte gesellschaftliche Sphäre auf der ganzen Welt vom System assimiliert worden und funktioniert in dessem Sinne, jedoch geht es zunehmend fehl.

Es gibt keine Lösung für den Widerspruch einerseits die Arbeitskosten zu senken und damit Arbeitslosigkeit zu produzieren, andererseits immer mehr Kaufkraft zu benötigen um den Absatz und damit die Profitabilität des eingesetzten Kapitals zu gewährleisten.

Die hochspezialisierte Adaptionsmaschine läuft hochtourig im Leerlauf, zerstört sich selbst und uns gleich mit.

 

Wir haben somit drei Krisenpole:

SOZIALITÄT – ÖKOLOGIE – WIRTSCHAFT

Nun meine provokante Behauptung:

ES GIBT EINEN WEG ALLE 3 KRISEN GLEICHZEITIG ZU MEISTERN.

Es benötigt lediglich 2 neue Artikel im Grundgesetz und den politischen Willen sie durchzusetzen.


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